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Newsletter · Oktober 2026 |
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Guten Tag,
manchmal ist der Rahmen nicht das Bild, sondern der ganze Raum. Im September haben wir eine Wand fertiggestellt, die auf Knopfdruck ihre Farbe wechselt: raumhoch, über die volle Breite des Raums — und mit einer Tür mittendrin.
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| Jede Fläche lässt sich einzeln ansteuern, die LED-Matrix sogar Punkt für Punkt. |
Wie das funktioniert
Die Fläche ist nicht eben. Sie besteht aus flachen Pyramiden: quadratische Grundfläche, vier dreieckige Textilflächen, die zu einer Spitze zusammenlaufen. Die Pyramiden sitzen versetzt zueinander, damit kein gleichförmiges Raster entsteht. Jede Fläche ist einzeln bespannt, das Tuch sitzt im Keder und lässt sich wechseln.
Dahinter liegt eine LED-Matrix. Das Licht strahlt nicht durch das Textil, sondern wird davor gestreut — man sieht keine einzelnen Leuchtpunkte, obwohl direkt dahinter ein dichtes Raster davon liegt – jeder davon einzeln ansteuerbar.
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| Während der Montage. Rechts zwei fertig bespannte Pyramidenflächen, links die LED-Matrix dahinter. |
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Und genau hier zahlt sich die Pyramidenform aus: Weil die vier Flächen jeder Pyramide unterschiedlich zum Betrachter stehen, geben sie dieselbe Farbe unterschiedlich hell wieder. Die Wand bleibt eine Fläche und wirkt trotzdem plastisch. Eben gebaut hätte sie ausgesehen wie ein sehr großer Monitor.
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Warum eine Tür kein Sonderfall ist
Die Wand ist keine durchgehende Fläche, sondern besteht aus einzelnen Segmenten. Jedes ist für sich gerahmt, bespannt und hinterleuchtet. Wo eine Tür hin soll, wird das Raster entsprechend aufgeteilt — über der Öffnung sitzt ein eigenes Segment. Dasselbe gilt für Fenster, Durchgänge oder Einbauten: Die Öffnung bestimmt die Aufteilung, nicht umgekehrt.
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| Unbeleuchtet bleibt die Wand eine ruhige weiße Fläche. Die Tür fällt erst auf, wenn man sie sucht. |
Eine Farbe ist ein Bild. Mehrere sind ein Werkzeug.
Interessant wird eine Lichtfläche, wenn sie nicht bei einer Einstellung bleibt. Warmes Licht am Morgen, neutrales über Mittag, die Markenfarbe, wenn Besuch angekündigt ist. Weil sich jeder Leuchtpunkt einzeln ansteuern lässt, bleibt es nicht bei einfarbigen Flächen: Verläufe, Muster, Schriftzüge und Logos sind ebenso möglich. Für Empfang, Besprechung und Veranstaltung lassen sich feste Lichtszenen hinterlegen und abrufen — dieselbe Wand wirkt dreimal am Tag anders, ohne dass jemand etwas umbaut.
Dass Licht so eingesetzt wird, als raumbildendes Element und nicht nur zur Beleuchtung, war im September auch auf dem London Design Festival ein durchgehendes Thema.
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Wofür sich das eignet
Foyer, Messestand, Showroom, Empfang. Überall dort, wo eine Fläche nicht nur eine Wand sein soll. Das Textil ist wechselbar, dieselbe Konstruktion lässt sich später also mit einem Motiv bespannen statt einfarbig zu leuchten. Und weil jeder Rahmen einzeln gefertigt wird, ist die Form nicht vorgegeben — die Pyramiden waren eine Gestaltungsentscheidung, keine technische.
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Technik zum Nachlesen
Welche LED-Systeme wir einsetzen, wie tief der Aufbau wird und was bei der
Hinterleuchtung von Textil zu beachten ist, steht in unserer LED-Broschüre.
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Sie haben eine Fläche, aus der mehr werden soll?
Schicken Sie uns Maße und ein Foto der Situation. Wir sagen Ihnen, was sich daraus machen lässt, welche Aufbauhöhe nötig ist und worauf bei der Einplanung zu achten ist.
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Quelle zum erwähnten Gestaltungstrend: London Design Festival, 15. bis 20. September 2026.
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Herzliche Grüße
Heinz-Josef Eickhoff
Geschäftsführer HJE Pro GmbH
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